008_Wallraf-Richartz-Museum in Köln (1996)

Das an exponierter Stelle innerhalb der Innenstadt errichtete Museum zählte zu den wichtigsten Kölner Museumsneubauten im zurückliegenden Jahrzehnt. Verwirklicht wurde 2002 der Entwurf von Oswald Mathias Ungers.
Auszug aus dem Erläuterungsbericht zum Wettbewerbsbeitrag von Dirk Lüderwaldt und Raderschall Architekten: Mit seiner zentralen gläsernen Halle präsentiert sich das Museumsgebäude als offenes Haus; im Boden der Halle zeigen sich die freigelegten Spuren einer einzigartigen Ansammlung einander überlagernder Epochen der Kölner Stadtgeschichte.

Das Museum bezieht die Umgebung mit ihren Monumenten (Gürzenich, Kirchenruine St. Alban, Rathaus) als Ausstellungshintergrund ein und wirkt ins städtische Umfeld hinein.

Brücken durchqueren die zentrale Halle in allen Ebenen und lassen Tageslicht bis in die zugänglich gemachten und als Ausstellungsräume genutzten Grabungsstätten fallen. Zwischen den Brücken hängen die Exponate frei von der Deckenkonstruktion. Die Bilder schweben optimal beleuchtet frei als "Bild-Objekte" im Raum.