023_ Atelieranbau bei Köln: (2000)

Der Neubau erweiterte ein bestehendes Einfamilienhaus aus den sechziger Jahren um ein Atelier. Gefordert war ein möglichst großer und hoher Raum zum Malen und Ausstellen mit guten Tageslichtbedingungen und direktem Gartenbezug. Dieser sollte jedoch nicht verschattet oder zugestellt werden. Die Antwort auf diese Anforderung war ein Baukörper, der die Hüllform des Bestandsgebäudes spiegelt. Dabei wirkt er an der Gartenseite wie ein niedriges ?Gartenhäuschen? während sich in dem zur Straße orientierten Hochpunkt ein großes Oberlicht zur Versorgung des Raumes mit neutralem Nordlicht befindet. Über einen verglasten Treppenaufgang wird die Verbindung zum Keller des Altbaus hergestellt, der als Lagerflächen des Ateliers dient. Eine differenzierte Lichtführung und die präzise Fügung von Form und Material charakterisieren das Gebäude.