049_Haus W+D in Köln Rodenkirchen (2002)

Ein Gebäudeensemble mit seinem ursprünglich als Zweifamilienhaus konzipiertem Hauptgebäude aus dem Jahre 1955 und mehreren Anbauten sollte zu einem Wohnhaus mit Arbeitsräumen umgebaut werden. Die vorgefundenen Räumlichkeiten hatten durch die im Laufe der Zeit erfolgten Umbauten und Ergänzungen im Äußeren, vor allem aber im Inneren jedweden Raumzusammenhang verloren.

Wir beließen die äußere Kontur des Gebäudes und stärkten sie durch gezielte Eingriffe: Das Haus wurde von Vergitterungen, außenliegenden Rolladenkästen, Vordachkonstruktionen und anderem Beiwerk befreit. Eine offene Treppenanlage bildet die räumliche und funktionale Schnittstelle zwischen Alt und Neu. Als leichte Stahlkonstruktion führt sie durch neu geschaffene Deckendurchbrüche vom Keller bis zum Dachgeschoss, wo sie in einem großzügigen Luftraum endet.

Im Erdgeschoss fügten wir in vergrößerten Öffnungen neue Fenster und Fenstertüren ein, um die Belichtung und den Außenkontakt zu verbessern.

Die Schaffung vielfältiger Sichtbeziehungen von Innen nach Außen, die Materialfügung, die einheitliche Detailausbildung und das ganzheitliche Farbkonzept lassen das Haus zu einer funktionalen und räumlichen Einheit werden.