122_ Galerie der Moderne/ Erweiterung Saarlandmuseum in Saarbrücken
(Wettbewerb 4. Preis; 2007)


Drei Aspekte kennzeichneten unseren Wettbewerbsbeitrag: Die Schaffung eines attraktiven Museumsplatzes, das Anknüpfen an die Komposition kubischer Baukörper sowie die schlüssige Ergänzung des bestehenden Rundgang-Konzeptes.

Der Museumsplatz entwickelt sich in der Breite eines bestehenden Pavillons aus dem neuen Foyer heraus bis an die nahe Bismarckstraße. Der mit seinem Vordach nah an die Allee heranrückende flache Baukörper und jener, dahinter aufragende, für die "Galerie der Gegenwart" formen eine weithin sichtbare, charakteristische Silhouette.

Die neuen Baukörper orientieren sich an den Abmessungen und Proportionen der Bestandsgebäude. Ihre Ausbildung führt das Prinzip einer "Ornamentierung mittels Materialeigenschaften" fort. Knappe Formen und sorgfältig geschnittene Öffnungen kennzeichnen die beiden langgestreckten Quader.

Alle öffentlichen Museumsbereiche werden über Foyer und Querhalle erschlossen: Der Rundgang durch die ständige Sammlung beginnt bzw. endet hier, die Wechselausstellungssäle und der Skulpturenhof können unabhängig von der ständigen Ausstellung besucht werden.

Spätestens beim Betreten der zentralen Eingangshalle gewinnt der Besucher einen Überblick über die Aktivitäten im abgesenkten Saal für die Wechselausstellungen.