Realisierungswettbewerb 2007; Wettbewerbsteilnahme nach Auswahlverfahren
Anita Schepp, Josef Verhoff; In Zusammenarbeit mit Raderschall Architekten
Bundesrepublik Deutschland (BBR Berlin)
Auszug aus dem Erläuterungstext zum Wettbewerb:
Das Privileg, in dem sich schnell und stetig verdichtenden stadtraum von Kairo über eine großzügige Freifläche zu verfügen, bleibt auch nachdem Umbau erhalten.Der Neubau präsentiert sich als offenes Haus im Park zwischen den gründerzeitlichen Villen. Seine Silhouette hinter den großen Palmen wird zum Kennzeichen für das Goetheinstitut und den DAAD in Kairo.
Die Kompaktheit des Neubaus ermöglicht eine große zusammenhängende Freifläche und verschafft der alten Villa neue Präsenz. Der langgestreckte Neubau blendet die nah rückenden Hochhäuser auf der Rückseite des Grundstücks aus und stellt einen Höhenbezug zur zweiten Villa des Goetheinstituts/DAAD her.
Die Grundstücke der Häuser 13 und 17 werden durch das Zusammenspiel der vorgelagerten Gärten und deren Einfriedung durch das ““Band der Gedichte”“ zum bestimmenden Element des Strassenraumes.
Der große Garten wird durch den Neubau verschattet und damit auch in den heißen Sommermonaten nutzbar. Das neue Gebäude lebt vom Wechselspiel zwischen der Erschließungsspange mit ihrer geschossübergreifenden Schattenwand auf der Südseite und den zum Garten offenen Räumen auf der Nordseite




