1Profil

Beratung,
Planung,
Baubetreuung

Gesprächsrunde im Büro von lüderwaldt architekten

Wir übernehmen die Beratung, Planung und Baubetreuung für Stadtumfeld, Gebäude und Innenausbau bei Neu- und Umbauten, Sanierungen und im Denkmalschutz.

Sorgfältige Bearbeitung, intensive Baubetreuung und projektbegleitende Kosten- und Terminkontrolle sind die Grundlage für unsere gestalterische und technische Qualitätssicherung.

Langjährige Erfahrung bei der Realisierung von Bauvorhaben unterschiedlicher Größe ermöglicht es uns, alle klassischen Architektenleistungen kompetent und umfassend zu erbringen.

Projektbezogen arbeiten wir darüber hinaus mit ausgewählten Fachleuten verschiedener Disziplinen zusammen, um den spezifischen Anforderungen jeder Bauaufgabe optimal gerecht zu werden.

Foto:Viola Epler

2Prozess

Achtung + Offenheit
Experimentierlust
Erfahrung + Sorgfalt

Arbeitsplätze im Büro von lüderwaldt architekten

Unabhängig von Art und Größe inspirieren uns Projekte, bei denen es gilt, aus vielfältigen und widersprüchlichen Anforderungen funktional und gestalterisch hochwertige Bauwerke und Objekte entstehen zu lassen.

Dabei leiten uns die Achtung vor Bewährtem, Offenheit für Neues, Experimentierlust bei der Lösung kniffliger Aufgaben und Erfahrung im Umgang mit Konstruktionen, Materialien und den Menschen, die diese erzeugen, bearbeiten und zusammenfügen.

Ziel des Planens und Bauens sind für uns Räume und Objekte, die beiläufig ihren Zweck erfüllen, mit und durch deren Benutzung Poesie entwickeln und so das Leben erträglich machen.

Wir sind mit dem Ergebnis unserer Arbeit erst zufrieden, wenn es uns gelungen ist, die erdachten Konstruktionen und Formen auch präzise zu fügen.

Foto:Viola Epler

3Personen

Kooperation
Respekt
Verantwortung

Dirk Lüderwaldt und ein Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen

Zu uns kommen Menschen, die sorgfältig durchdachte räumliche Lösungen schätzen und die bei deren Realisierung umfassend begleitet werden wollen.

Unserer Erfahrung nach ist die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Ergebnis eine intensive und kooperative Zusammenarbeit: Mit Modellen und Skizzen zeigen wir, was sein könnte, um dann gemeinsam mit unseren Auftraggeber*innen weiter zu erarbeiten, was sein soll.

Wir wissen, dass mit dem Planen und Bauen meist grosse Wünsche und Hoffnungen, aber auch Ängste verbunden sind. Wir respektieren dies und leiten daraus unsere Verantwortung ab, unsere Auftraggeber*innen aufmerksam, unvoreingenommen und kritisch bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Vorhaben zu unterstützen.

Wir, das sind in all den Jahren immer Dirk Lüderwaldt mit jeweils 3-6 Architekt*innen, in der Regel im Angestelltenverhältnis in Voll- oder Teilzeit und projektbezogen mitarbeitende Werkstudenten zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen.

Dirk Lüderwaldt

Über Dirk Lüderwaldt

In den Bauten, die Dirk Lüderwaldt seit 1995 alleine oder im Team mit anderen Architekten verwirklichen konnte, erkennt man räumliche Prinzipien wieder und Vorlieben für bestimmte Materialien und Material-Kombinationen. Aber die eindeutige, zweifelsfrei erkennbare Handschrift findet man bei ihm nicht; jedes Haus ist in formaler Hinsicht ein Solitär.

Charakteristisch für die Bauten seines Büros (und die inzwischen über 250 Projekte) ist eine intensive Durchbildung ihres Inneren, mit einem Hang zu offen fließenden Räumen, in Museen ebenso wie in seinen Wohnhäusern. Diese Offenheit ist nicht einfach nur Weitläufigkeit, denn Dirk Lüderwaldt gliedert sie effektvoll durch den Wechsel zwischen Enge und Weite und die Verschränkung horizontaler und vertikaler Raumfolgen.

Das beachtliche Niveau, auf dem sich der Architekt dabei bewegt, unterstreicht nicht zuletzt die Teilnahme an der Architekturbiennale in Venedig oder die Zusammenarbeit mit dem britischen Konzeptkünstler Joe Scanlan bei dessen Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Konzeptstärke verbindet sich bei ihm mit Bodenständigkeit und Sinn für handwerkliche Finessen.

Vielleicht charakterisiert man Dirk Lüderwaldts Entwurfshaltung am besten, wenn man seine Persönlichkeit kennt. Aufgeschlossenheit, Neugier und so etwas wie Erfindergeist kennzeichnen sie. Mit Erfindergeist ist die Freude an der Erprobung neuer Materialien und Methoden gemeint: Die Kombination modularer Bauteile, Vorfertigung, das teilserielle Bauen. Oder flexible Treppen, die zugleich Möbel, Leuchtkörper und Raumteiler sind, wie beim Projekt neo_leo in Köln Ehrenfeld, wo ein neues Treppenhaus in der Werkstatt vorgefertigt und dann mit einem Autokran in ein bestehendes Haus eingehoben wurde. Die zur Konstruktion des Treppenturms verwendeten Kerto-Platten tauchten bei späteren Projekten wieder auf, jedoch in neuer Konstellation von Raum, Material und Zweck.

Was die Aufgeschlossenheit angeht und die uneitle Art im Umgang mit Menschen, so erklärten sie, dass Dirk Lüderwaldt gerne und ohne Scheu mit anderen Architekturbüros kooperiert - zum Nutzen beider Seiten, wie zahlreiche Wettbewerbserfolge zeigen. Und er gehört nicht zu der Sorte Architekt, die den Bauherren als notwendiges Übel auf dem Weg zur Umsetzung gestalterischer Ambitionen sieht. Seine Bauherr*innen dürfen mit einem Planer rechnen, der mit Allüren geizt und sich allem voran als Sachwalter des Auftraggebers versteht.

Frank Peter Jäger, Berlin

Christina Enke und Felix EngelhardtChristina Enke und Felix Engelhardt

Christina Enke und Felix Engelhardt

Seit vielen Jahren arbeiten Christina Enke und Felix Engelhardt im Büro.

Christina Enke war von 2009 bis 2013 maßgeblich an vielen Wettbewerbserfolgen beteiligt, u. a. für das Forum :terra nova, dessen Umsetzung sie dann planerisch leitete. Zudem hat sie an der Umsetzung komplexer Sanierungsmaßnahmen mitgewirkt, u. a. am Haus B. in O. Nach einer längeren Pause ist sie seit 2026 wieder dabei und treibt die Erweiterung des Forum :terra nova sowie weitere Projekte voran.

Felix Engelhardt hat seit 2010 mit seinem Gefühl für Details und Konstruktionen viele Projekte bereichert, u. a. die Sanierung des Feldhofs und der Burg Bachem. Heute leitet er komplexe Umbau- und Sanierungsprojekte bis zur Fertigstellung.

Fotos:Viola Epler

4Publikum

Auszeichnungen
Vorträge + Veröffentlichungen
Ausstellungen

Dirk Lüderwaldt bei seinem Vortrag auf der Architect @ Work in Düsseldorf
Vortrag „das staunen bewahren _ transformation und poesie“, Architect @ Work Düsseldorf 2025 (Video)

Architektur ist immer auch eine öffentliche Angelegenheit. Jedes Gebäude wirkt in den öffentlichen Raum hinein, ist Teil der Allgemeinheit, somit auch von allgemeinem Interesse.

Wir bedauern daher, daß es immer weniger öffentliche Wettbewerbsverfahren gibt. Bei solchen Wettbewerben konnten wir zahlreiche Preise erringen.

Darüber und über unsere Bauten wurde und wird in der Tagespresse, in Fachzeitschriften und in Online-Medien berichtet. Mehrere unserer Projekte wurden öffentlich ausgestellt, u. a. bei der Architekturbiennale in Venedig und im MAXXI in Rom. Realisierte Projekte präsentieren wir regelmäßig am jährlich deutschlandweit stattfindenden Tag der Architektur.

In Vorträgen unterschiedlicher Veranstalter reflektieren wir unsere Tätigkeit und stellen sie zur Diskussion.

Auszeichnungen

2025German Design Award, „Winner“ für das Projekt „Nach der großen Flut_ressourcenschonende Sanierung eines Baudenkmals“ für das „Rote Haus“ in Mechernich;
2024Holzbaupreis Eifel, Auszeichnung mit dem „Sonderpreis Flut“ für das „Rote Haus“ in Mechernich;
2023Architekturpreis Bonn Rhein Sieg, „Anerkennung“ für das Projekt „Leben und Wohnen für vier Generationen_Weiterentwicklung Gut Hombusch“;
2020Holzbaupreis Eifel, „Anerkennung“ für das Teilprojekt „Arbeitsspeicher“ des Projektes „Leben und Wohnen für vier Generationen_Weiterentwicklung Gut Hombusch“;
2020Holzbaupreis Eifel, „Anerkennung“ für das Projekt „Haus für Hühner_Hühnerstall in Holzmülheim“;
2020Architekturpreis Bonn Rhein Sieg, „Anerkennung“ für das Projekt „Wohnen im Pumpenwärterhaus_Sanierung und Umbau eines Industriedenkmals in Mechernich“;
2020GERMAN DESIGN AWARD, „WINNER“ mit dem Projekt „Wohnen für eine Weile _ Umbau und Sanierung Burg Bachem in Frechen“;
2019ICONIC AWARD, „Best of Best“ mit dem Projekt „Wohnen für eine Weile _ Umbau und Sanierung Burg Bachem in Frechen“;
2018db-Wettbewerb „Respekt und Perspektive“ zum Bauen im Bestand, Anerkennung für den Umbau der Burg Bachem;
2017German Design Award; „lobende Erwähnung“ für das Projekt „4 Häuser = 1 Hof_Feldhof in Bachem“;
2016Holzbaupreis Eifel, Anerkennung für das Projekt „4 Häuser - 1 Hof“ am Feldhof in Bachem;
2016ICONIC AWARD, „Winner“ für das Projekt „4 Häuser = 1 Hof_Feldhof in Bachem“;
2015Deutscher Holzbaupreis 2015, „engere Wahl“ mit dem „Haus um Haus“ am Feldhof in Bachem;
2014German Design Award; „Nominee“ mit dem Projekt „Forum :terra nova“;
2007Deutscher Holzbaupreis 2007, „engere Wahl“ mit neo_leo / wohnen vertikal
Auswahl zur Teilnahme an der Ausstellung der Bundesrepublik Deutschland auf der 10. Architekturbiennale in Venedig CONVERTIBLE CITY mit neo_leo / wohnen vertikal
2006Kölner Architekturpreis für neo_leo / wohnen vertikal
2006Holzbaupreis Nordrhein Westfalen für neo_leo / wohnen vertikal
2001Auszeichnung beim Wettbewerb des BHU Deutschland „Neues Leben unter alten Dächern“ für den Umbau der Wassermühle in Erftstadt / Dirmerzheim

Veröffentlichungen

2025db_deutsche bauzeitung 04.2025 über das „Rote Haus“ in Mechernich;
2025GERMAN DESIGN AWARD 2025, Katalogbeitrag über das „Rote Haus“ in Mechernich;
2024CUBE KölnBonn 04/24 über das „Rote Haus“ in Mechernich;
2024Holzbaupreis Eifel 2024, Katalogbeitrag über das „Rote Haus“ in Mechernich;
2023BDA Preis Bonn/Rhein Sieg 2023, Katalogbeitrag über das Projekt „Leben und Wohnen für vier Generationen_Weiterentwicklung Gut Hombusch“;
2020BDA Preis Bonn/Rhein Sieg 2020, Katalogbeitrag zum „Wohnen im Pumpenwärterhaus _ Sanierung eines Industriedenkmals“ in Mechernich
2020Holzbaupreis Eifel, Katalogbeitrag über die Projekte „Haus für Hühner_Hühnerstall in Holzmülheim“ und „Arbeitsspeicher_Leben und Wohnen für vier Generationen_Weiterentwicklung Gut Hombusch“;
2020GERMAN DESIGN AWARD 2020, Katalogbeitrag über das Projekt „Wohnen für eine Weile _ Umbau und Sanierung Burg Bachem in Frechen“;
2019ATRIUM 06 über das Projekt „Wohnen für eine Weile“ _ Sanierung und Umbau der Burg Bachem; Archithema Verlag, CH 10.2019;
2019ICONIC AWARD 2019, Katalogbeitrag über das Projekt „Wohnen für eine Weile _ Umbau und Sanierung Burg Bachem in Frechen“;
2018db _ deutsche bauzeitung, 12.2018, Bericht über den Umbau der Burg Bachem;
2016ICONIC AWARD 2016, Katalogbeitrag über den Feldhof in Bachem;
2016BAUEN MIT HOLZ, Bruderverlag, über das Projekt „Feldhof in Bachem“;
2016BAUSUBSTANZ_Zeitschrift für nachhaltiges Bauen, Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege_Fraunhofer IRB; über das Projekt „Feldhof in Bachem“;
2015db, deutsche bauzeitung, Heft 12/2015 über das Projekt „Forum :terra nova“;
2015BAUKULTUR_Zeitschrift des DAI (deutschen Architekten- und Ingenieurverband), Heft 6/2015, über das Projekt „Feldhof in Bachem“;
2015casamia, Heft 4/2015; über das Projekt „Feldhof in Bachem“;
2013Bauwelt, Heft 17-18/2013; über das Projekt Neubau Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland in Vreden;
2013Cube, Köln Bonner Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart, Heft 1/2013; über Projekt Forum :terra nova
2013Bau der Woche _ onlineplattform germanarchitects [ Zum Artikel ]
2013BauNetz _ onlineplattform [ Zum Artikel ]
2013archdaily _ selected works, onlineplattform, Ausgabe 17.1.2013 [ Zum Artikel ]
2011Katalog zur Ausstellung RE-CYCLE _ STRATEGIE PER L’ARCHITETTURA, LA CITTÀ E IL PIANETA im MAXXI im Museum for Contemporary Arts MAXXI in Rom / Italien über das Projekt neo_leo;
2011CUBE, Köln Bonner Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart, Heft 2/2011; über Projekt villa tecto _ wohnen über den Dächern der Stadt;
2011CUBE, Köln Bonner Magazin für Architektur, modernes Wohnen und Lebensart, Heft 1/2011; über Projekt neo_leo;
2010Alt&Neu, Entwurfshandbuch Bauen im Bestand; Frank Peter Jäger (Hrsg.), Birkhäuser Verlag, Basel 2010
2009Kunst und Kirche, ökumenische Zeitschrift für zeitgenössische Kunst und Architektur; JHRG.72, Heft 4 2009;
2009Zukunft Planen - kostengünstiges, klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand; Bundesministerium Bauen und Verkehr;
2007Baukultur in NRW 2008 / Architekturpreis Nordrhein - Westfalen; Hrsg. BDA NRW, Verlag Buchhandlung Walter König, Köln 2008
2007„Baumeister“, Ausgabe B8, August 2007, Poströntgenstelle für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
2007„area“ rivista di architettura e arti del progetto, März April 2007, neo_leo / wohnen vertikal
2006offizieller Katalog zu CONVERTIBLE CITY / neo_leo / wohnen vertikal
2006„archplus“, Zeitschrift für Architektur und Städtebau, Ausgabe 180, September
2006„bauen mit holz“, Fachzeitschrift für konstruktiven Holzbau und Ausbau, Ausgabe 07.2006, neo_leo / wohnen vertikal
2006„dbz - Deutsche Bauzeitschrift“ Ausgabe 07.2006, neo_leo / wohnen vertikal
2005„Bauidee“, Zeitschrift für Umbau, Ausbau, Neubau, Ausgabe 03.2005, Haus Wosnitza / Dieckow
2003„Wettbewerbe aktuell“, Ausgabe 9.2003 Wettbewerbsbeitrag Erweiterung Clemens - Sels - Museum Neuss
2003Architekturstadtplan Köln, Dachausbau Leostraße 66
2002„Häuser“, Zeitschrift für Architektur, Design, Kunst, Garten, Reise, Ausgabe 6.2002, Umbauen und Erweitern, Atelier Odensaß
2002„Wettbewerbe aktuell“, Ausgabe 3.2002, Wettbewerbsbeitrag Hörsaalgebäude Fachhochschule Osnabrück
2001„Wettbewerbe aktuell“, Ausgabe 12.2001. Wettbewerbsbeitrag Feuerwehr- und Polizeistation Dinslaken
2001„Bauwelt“, Ausgabe 19.2001, Wege, Plätze, Höfe, Passagen, Beitrag zum Bahnhofsplatz Salzburg (Projektleitung im Büro Professor J. Schürmann Salzburg)
2001„Architekten in Nordrhein Westfalen“, 3. Auflage, Verlag Buch und Film, Wiesbaden
1999„Schichten“ Beitrag in „porös“, der Lehrstuhlzeitschrift des Lehrstuhls für Baukonstruktion II, RWTH Aachen zum Thema „Konstruktion und Form“
1998„Architekten Almanach Köln“ Verlag Müller und Busmann, Wuppertal
1998„Detail“, Zeitschrift für Architektur und Baudetail, Ausgabe 3.1998, Bauen mit Glas, Beitrag zur U - Bahnstation Bahnhofsplatz Salzburg (Projektleitung im Büro Professor J. Schürmann Salzburg)
1997„Architekten in Nordrhein Westfalen“ 2. Auflage, Verlag Buch und Film, Wiesbaden
1996„Junge Architekten in NRW“, Nelte Verlag Wiesbaden
1990„Wettbewerbe aktuell“, Ausgabe 1.1990, Wettbewerbsbeitrag Kulturmeile Nürnberg

Ausstellungen

2025Stärker als die Flut _ Wiederaufbau der Erftquelle in Nettersheim-Holzmülheim; Ausstellung mit Führungen im Rahmen des „Tag der Architektur“;
2023BDA Preis Bonn_Rhein_Sieg, Kunstmuseum Bonn; mit dem Projekt „Arbeitsspeicher_Umbau und Sanierung eines denkmalgeschützten Gutshofes in der Eifel“
2020BDA Preis Bonn_Rhein_Sieg, Kunstmuseum Bonn; mit dem Projekt „Wohnen im Pumpenwärterhaus_Sanierung und Umbau eines Industriedenkmals in Mechernich“
2018Burg Bachem in Frechen bei Köln, Ausstellung mit Führungen im Rahmen des „Tag der Architektur“
2015Ausstellung zum deutschen Holzbaupreis auf der LIGNA in Hannover mit dem „Haus im Haus“ am Feldhof in Bachem;
2014Ausstellung des BDA Köln zum Kölner Architekturpreis 2014 mit dem Forum :terra nova und dem Feldhof in Bachem
2013RE-CYCLE _ Strategie pour l´architecture, La Ville et la Planète im Museum PIERRESVIVES in Montpellier / Frankreich mit dem Projekt neo_leo
2012Forum :terra nova, Ausstellung im Rahmen des „Tag der Architektur“
2011RE-CYCLE _ Strategie per l´architettura la città im Museum for Contemporary Arts MAXXI in Rom / Italien mit dem Projekt neo_leo;
2011villa tecto _ wohnen über den Dächern von Köln; Ausstellung im Rahmen des „Tag der Architektur“
2007-2008„Passing Through“, Joe Scanlan in Zusammenarbeit mit lüderwaldt verhoff architekten in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K21 in Düsseldorf
2007CONVERTIBLE CITY in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin
2007Ausstellung des BDA Bonn zum Bonner Architekturpreis, Poströntgenstelle BMWI
2007CONVERTIBLE CITY im „KAP Forum“ in Köln
2006Ausstellung des BDA Köln zum Kölner Architekturpreis, neo_leo / wohnen vertikal
2006CONVERTIBLE CITY, Teilnahme an der Ausstellung der Bundesrepublik Deutschland auf der 10. Architekturbiennale in Venedig
2006Poströntgenstelle am Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Bonn, Ausstellung im Rahmen des „Tag der Architektur“
2006neo_leo / wohnen vertikal in Köln, Ausstellung im Rahmen des „Tag der Architektur“
2005Ausstellung zur Büroeröffnung in der Huhnsgasse 34 am 10.9.2005
2003Ausstellung des BDA Köln zum Kölner Architekturpreis, Haus Wosnitza / Dieckow
2003Haus Wosnitza / Dieckow, Köln - Rodenkirchen, Ausstellung im Rahmen des „Tag der Architektur“
2002Atelier Odensaß, Pulheim. Ausstellung im Rahmen des „Tag der Architektur“
2001Ausstellung „Köln - Stadt am Wasser“, Konzeption und Organisation für den BDA Köln im Rahmen der „plan 01“ in Köln
2000„Die Formulierung einer Idee“, Architekturmodelle. Ausstellung im Rahmen der „plan2000“ in Köln
2000Ausstellung des BDA Köln zum Kölner Architekturpreis, Atelierhaus und Wassermühle
1999„looking forward“. Ausstellung des BDA Köln auf der „plan 99“ in Köln

Lehre und Vorträge

2026Vortrag am 13.2.2026 auf der „DIGITALBAU“ in Köln: „zwischen zollstock und pointcloud“;
2025Vortrag am 4.12.2025 auf der Architect @ Work in Düsseldorf: „das staunen bewahren _ transformation und poesie“; [ Zum Video ]
2025Vortrag am 3.9.2025 im Holzkompetenzzentrum Nettersheim: Fachvortrag zur denkmalgerechten Sanierung des Roten Hauses in Mechernich: Ressourcenschonende Wiederbelebung eines Baudenkmals;
2024Vortrag am 16.5.2024 auf der Veranstaltung Colloquium Connect der AIA in Düsseldorf: „einfach weiterbauen“
2021Vortrag am 23.3.2021 im Rotary Club Bonn-Rheinbach: Welt im Wandel _ Einfach Weiterbauen _ Umgang mit Bestandsgebäuden;
2016Vortrag am 14.1.2016 auf dem Holzfachtag auf der DEUBAUKOM in Essen: 4 Häuser = 1 Hof _ Der Feldhof in Bachem;
2015Vortrag anläßlich der Veranstaltung „db_Deutsche Bauzeitschrift vor Ort“ am Forum :terra nova am Tagebau in Hambach;
2004Professor i.V. für Baukonstruktion an der Fachhochschule Bochum, Vorlesungen, Übungen, Prüfungen zu Grundlagen der Baukonstruktion/Holzbau;
2003-2006Lehrauftrag am Lehrstuhl für Entwerfen und Gebäudelehre an der TU in Darmstadt. Vorlesungen, Übungen, Entwürfe, Seminare zur Gebäudekunde für Grund- und Hauptstudium;
1996-2002wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Baukonstruktion an der RWTH in Aachen; Vorlesungen, Übungen, Entwürfe, Seminare für Baukonstruktion im Grund- und Hauptstudium, Konzeption u. Redaktion Baukonstruktionslehrbuch;
5Perspektiven

Einflüsse
Grundlage
Gedanken

Auch wenn Gebäude und ihre Planung heute überwiegend unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet und beurteilt zu werden scheinen, sind Fragen nach Entstehung, Sinn und Wirkung von Formen, Materialien, Farben, Licht und damit Raum keineswegs obsolet.

Wir glauben, es lohnt sich, den Prozess des Bauens nicht nur als technischen, sondern als poetischen Vorgang zu erhalten, um dem prosaischen Alltag mit Poesie begegnen zu können.

Architektur ist immer auch eine intellektuelle Disziplin, die auf jahrhundertealten praktischen und theoretischen Traditionen und Erfahrungen aufbaut und weiterentwickelt wurde und wird. Deshalb ist für uns die Beschäftigung mit Architekturgeschichte und -theorie sowie mit natur- und humanwissenschaftlichen Fragestellungen eine Grundvoraussetzung für unsere Tätigkeit.

Architektur ist im wahrsten Sinne des Wortes eine konstruktive Tätigkeit. Kaum ein anderer hat das notwendigerweise Schöpferische dieser Disziplin so schön und treffend beschrieben wie Paul Valéry in seinen Betrachtungen über Leonardo da Vinci.

Wen nie - sei es auch nur im Traum! - ein Unternehmen gepackt hat, das er mit völliger Freiheit auch wieder fahren lassen kann, wer sich nie an das Abenteuer einer Konstruktion gewagt hat, die schon abgeschlossen ist, wenn die anderen sie erst beginnen sehen, und wer nicht die das eigene Selbst entflammende Begeisterung einer einzigen Minute gekostet hat, das Gift der Empfängnis, die Skrupel, die Kälte innerer Einwände und jene wechselseitige Ablösung von Gedanken, bei der immer der stärkste und umfassendste auch über die Gewohnheit, so sogar über die Neuartigkeit siegen muß, wer nicht auf dem blanken Weiß der Seite ein Bild geschaut hat, an dem die Möglichkeit und der bedauernde Verzicht auf alle Zeichen, die von der getroffenen Wahl ausgeschlossen blieben, zehrte, und wer nicht im lichten Luftraum ein nicht vorhandenes Bauwerk erblickt hat, wen nicht Schwindel angesichts des Abstandes von einem Ziel ergriffen hat, die bange Sorge um die Mittel zu seiner Verwirklichung, das Gefaßtsein auf Verzögerungen und Enttäuschungen, die Berechnung der fortschreitenden Phasen, die in die Zukunft entworfene Planung, die sogar damit rechnet, was dann nicht in die Überlegung einzutreten hat - der kennt auch nicht, wie immer es sonst um sein Wissen bestellt sein mag, den Reichtum und die Ergiebigkeit und die geistige Spannweite, die der Tatbestand des Konstruierens erhellt.

Paul Valéry, in „Leonardo da Vinci“, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1995