Gutachterverfahren für ein Wohngebäude in der neuen Bahnstadt in Opladen 2013, 2. Preis

Christina Enke, Friedrich Prigge; In Zusammenarbeit mit Wolfgang Raderschall;

Paeschke GmbH, Langenfeld

Auszug aus dem Erläuterungstext zum Wettbewerb:

Der Entwurf nutzt die vorgegebene städtebauliche Situation für

die attraktive Südlage der Aufenthaltsräume und Terrassen; den attraktiven Ausblick von den Aufenthaltsräumen und Terrassen in das ““Grüne Kreuz”“; und die attraktive offenen Erschließungszonen auf allen Ebenen auf der Nordseite.

Die Wohnungen sind einfach und praktisch organisiert und durch folgende Merkmale charakterisiert:

zentrale und großzügige Diele mit direktem Zugang zu allen Räumen Koch-, Ess-, Wohnbereich zwischen Nord- und Südseite als offene oder separierte Raumfolge; gut belichtete Aufenthaltsräume mit vorgelagerten Terrassen; kompakte, natürlich belichtete und belüftete Installationsbereiche;

Die Gebäude sind geprägt von

differenziert und sorgfältig gefügten Ziegelflächen unterschiedlicher Farbe; großen, raumhohen Öffnungen zur Südseite zur passiven Nutzung der Sonnenstrahlen; einem einfachen, ““natürlichen”“ Sonnenschutz durch vorgelagerte, überdachte Terrassen und Dächer; offenen, überdachten Loggien entlang der eher geschlossenen, hell verputzten Wohnungsfassaden; und einer optimierten Erschließung über eine großzügig bemessene Treppen- und Aufzugsanlage.

Die Gebäude entsprechen höchsten Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit durch

konsequente Ausrichtung der Nutzungen nach energetischen Gesichtspunkten; großflächige Nutzung der Dachflächen für Solarthermie und Photovoltaik; hochgedämmte Wand- und Dachkonstruktionen; dauerhafte Fassadenmaterialien; kompakte Anordnung der hochinstallierten Wohnungsbereiche; und eine einfache und robuste statische Grundstruktur