Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung und Ausschreibungen
Mitarbeit:Luisa Kathleen Mowitz
Fertigstellung:voraussichtlich 2023
Auftraggeber:privat
Kulturförderung in Zeiten von Corona bestand unter anderem darin, dass Kultureinrichtungen mit Zuschüssen für Infrastruktureinrichtungen über Wasser gehalten werden sollten. So gab es für Architekten plötzlich neue Aufgaben zu bewältigen.
Hier ging es darum, in einer denkmalgeschützten Burganlage die Kapazität einer bestehenden Toilettenanlage durch ein zusätzliches Gebäude barrierefrei zu erweitern. Eine sichtbar bleibende Holzkonstruktion wurde dazu so nah an die Burgmauer gerückt, dass diese gleichzeitig die Rückwand des neuen Gebäudes bildet. Die Fassaden sollten ggf. in Eigenleistung errichtet werden können, so dass eine einfache Boden-/Deckelschalung und alternativ eine Cortenstahlbekleidung ausführungsreif erarbeitet wurden. Die dem Park zugewandte Fassade wurde als freistehende Scheibe aus Holzbrettern oder Stahltafeln konzipiert, die die Eingänge zu den WC Räumen visuell abschirmen. Die beiden Sanitärräume sollten lediglich durch eine jeweils leicht geneigte große Glasscheibe gegen Regen geschützt, die Trennwand jeweils im oberen Bereich verspiegelt, die Installationswände mit allen technischen Aggregaten frei vor die Konstruktion gestellt werden.
Die Planung wurde von uns zur Ausführungsreife gebracht, die Leistungen ausgeschrieben und Firmen für die Ausführung vorgeschlagen. Das weitere Prozedere liegt beim Bauherrn, der Teile der Arbeiten auch in Eigenleistung erbringen will.






